Architektur Galerie Berlin

Vorschaubild zu „EPF Lausanne / Studio EAST“
Eröffnung

EPF Lausanne / Studio EAST Steal Schinkel

Begrüßung: Ulrich Müller, Anja Fröhlich

Einführung: Oliver Elser

Architektonische Entwürfe für eine neue Bauakademie
EAST – Laboratory of Elementary Architecture and Studies of Types
Prof. Anja + Martin Fröhlich, EPF Lausanne

Seit 2004 steht auf dem historischen Standort von Schinkels Bauakademie eine Imagination des Originals. Während die Attrappe nach außen wie ein massives Haus erscheint hat sich das Innere im Verlauf der Jahre zu einem Dickicht aus Bäumen und Sträuchern entwickelt, in denen zahllose Vögel leben. Inneres Biotop und äußerer Schinkeltraum beschreiben gleichsam das Spektrum der Möglichkeiten eines Wiederaufbaus.
Dieser Zustand hat uns zu einem Research-Projekt angeregt, das eine zeitgemäße Interpretation im Schinkelschen Sinne proklamiert. Dabei sollten Lösungen gefunden werden, die sowohl von technischer Innovation als auch von Poesie getragen werden – inspiriert von der Freiheit alles immer neu und weiter zu denken.
Bei der Entwurfsarbeit standen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie und wie viel transferieren wir von der Erinnerung an Schinkels Bauakademie? Wie wollen wir uns im Kontext der Stadtlandschaft an diesem Ort verhalten? Wie wollen wir das Funktionsprogramm des Gebäudes für die Zukunft fortschreiben? Wie kann unsere Art des Entwerfens im Schinkelschen Sinne heute ihren Ausdruck finden?

Im März 2017 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages 62 Millionen Euro für den Wiederaufbau der Bauakademie bereitgestellt. In diesem Kontext erhalten die Entwürfe eine zusätzliche Aktualität. Sie lösen sich von der starren Vorstellung eines „alten Zeiten“ nachtrauernden Fassadenzombies und zeigen exemplarisch, wie eine zeitgenössische und zukunftsorientierte gerichtete Lösung Inhalt und Form in Einklang bringen könnte.

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