Architektur Galerie Berlin

Ausstellungsansicht von "Max Dudler"

Max Dudler: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, 2009 (Foto: Stefan Müller)

Max Dudler Räume erzählen @Satellit

Das Große lässt sich am Kleinen begreifen. Geht es um räumliche Atmosphäre, dann funktioniert ein Zimmer wie ein Haus, ein Platz oder eine ganze Stadt. „Räumliche Atmosphäre, egal auf welchem Maßstab, entsteht über Reduktion und Materialität“, so Max Dudler, dessen architektonisches Schaffen mit so unterschiedlichen Projekten wie dem Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, dem Sale e Tabacchi in Berlin oder dem Hambacher Schloss eine besonders große Bandbreite umfasst.

Die Ausstellung „Max Dudler. Räume erzählen“ nähert sich seinen Architekturen erstmals über die von ihm entworfenen Innenräume und Möbel. Der dafür entstandene Fotoessay von Stefan Müller zeigt räumliche Ausschnitte und Möbeldetails und thematisiert Licht und Schatten im Zusammenklang mit Formen, Materialien und Oberflächen, um Stimmung und Haptik visuell zu beschreiben. Die 27 großformatigen, Kirschholz gerahmten Motive sind gleichzeitig eine Zeitreise durch gelebte Räume mit der ihnen eigenen Patina.

Die Fotos sind mit einer Auswahl von Möbelentwürfen kombiniert, die Max Dudler im Laufe von 30 Jahren für die Deutschen Werkstätten in Hellerau entwickelt hat. Ebenso wie schon die erste Serie „Black Monday“ belegen die Stühle und Tische der letzten Kollektionen „Max Dudler“ und „Hambach“ seinen Anspruch, den Entwurf konsequent auf das Wesentliche zu reduzieren: Klare Formen und gutes Material.

Zur Ausstellung erscheint das Buch „Max Dudler. Räume erzählen“ im Jovis Verlag Berlin (Herausgeber: Simone Boldrin, Fotografien: Stefan Müller, Texte: Milan Bulaty, Peter Cachola Schmal, Kasper König, Renate Kreckel, Georg F. Thoma).

Weitere Informationen ein/ausblenden

Max Dudler: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, 2009 (Foto: Stefan Müller)

Max Dudler: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, 2009 (Foto: Stefan Müller),