Beim nunmehr achten Architecture Exhibitions Weekend zeigen sieben Institutionen erneut die ganze Bandbreite von Ausstellungen über Architektur, Stadt und Umwelt. Mit diesem Programm richten sie sich an ein breites Publikum, bei dem Fachleute ebenso willkommen sind wie interessierte Laien. Die Anzahl der teilnehmenden Institutionen veranschaulicht nicht zuletzt das weltweit wohl einmalige Spektrum, mit dem in Berlin Fragestellungen des architektonischen Diskurses verhandelt werden.
Ihrem Programm folgend stellen das Aedes Architecture Forum und die Architektur Galerie Berlin Positionen zeitgenössischer Architekturbüros vor. In „Tribute. Architecture as a Form of Dialogue“ zeigt das Florentiner Büro Archea Associati, dass Architektur selten im Alleingang entsteht.
„In Transformation“ veranschaulicht das dänische Erfolgsbüro Cobe das Potential von Umbauten anhand von siebzehn Projekten. Diese beiden Ausstellungen werden durch die Open-Air-Ausstellung „Treffpunkt Bauwende Blau-Grünes Bauen“ ergänzt, die das Grundstück der Bundesstiftung Bauakademie in einen Experimentierraum für klimaangepasste und lebenswerte Räume verwandelt.
Das Deutsche Architektur Zentrum DAZ und der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) thematisieren die zeitgenössische Relevanz historischer Projekte. „Einfach gebaut – Über die Laubenganghäuser in Dessau Törten“ (DAZ) berichtet über das einzige bis heute erhaltene kollektiv realisierte Architekturprojekt des historischen Bauhauses, während „Berlin plant. Stunde Null“ (n.b.k.) die historische Ausstellung „Berlin plant – Erster Bericht“ von 1946 rekonstruiert und kontextualisiert.
Die BDA Galerie sowie die Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung wiederum widmen sich interdisziplinären Themen. Die Ausstellung „In Wirklichkeit unmöglich – Architekturen für die Bühne“ (BDA Galerie) zeigt Arbeiten des Bühnenbildners Jan Pappelbaum und in „Kengo Kuma – Der Fluss der Linien durch das Objektiv von Erieta Attali“ werden Zeichnungen und Fotografien gegenübergestellt.