Architektur Galerie Berlin

Vorschaubild zu „Heike Hanada“

Heike Hanada: Bauhaus-Museum Weimar, 2019 (Foto: Andrews Alberts)

Eröffnung

Heike Hanada Metamorphosen

Begrüßung: Ulrich Müller

Einführung: Ines Weizman

Die Ausstellung thematisiert Heike Hanadas permanenten Perspektivwechsel zwischen künstlerischer Intervention und architektonischer Realität, wie er sich aktuell beim jüngst eröffneten Bauhaus Museum in Weimar zeigt. Dabei stehen sich die Themen „archetypische Monumentalität“ und „räumliche Auflösung“ mit unterschiedlichen Perspektiven gegenüber, teilweise widersprüchlich, teilweise gehen sie auseinander hervor. Bei dem mit verschiedenen Medien geführten „inneren“ Dialog zwischen diesen Themen bilden Gebautes und nicht Gebautes eine Art Metamorphose – wie zum Beispiel bei Fotografien, in denen strenge Architekturmotive ins Surreale oder Pittoreske aufgelöst werden. Die daraus resultierenden erzählerischen Momente stehen für Hanadas künstlerische Untersuchungen, die sich auf die „uneigentlichen Eigenschaften“ von Leere, Material und Raum konzentrieren.

Das Ausstellungssetting übersetzt diesen Gedankenkosmos in eine Art Bricolage, die mit dem Zwischenzustand eines Laboratoriums vergleichbar ist. Neben Modellen, Multiples von Zeichnungen und Objekten sind digital stills einer Videoprojektion der Architektin sowie Fotografien von Andrew Alberts zu sehen.

Heike Hanada hat ihr Büro hh_laboratory for art and architecture 2007 in Berlin gegründet. Im April wurde ihr Neubau für das Bauhaus Museum in Weimar eröffnet. Seit 2018 ist sie Professorin am Lehrstuhl Gebäudetypologien an der Technischen Universität Dortmund.

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