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Architektur Galerie Berlin

Vorschaubild zu „JSWD“

JSWD: Neuer Bundeskanzler Platz, , Baustelle 2020 (Foto Christa Lachenmaier)

Eröffnung

JSWD All Scales

Begrüßung: Ulrich Müller

Einführung: Peter Cachola Schmal

Das Portfolio von JSWD reicht von der Konzernzentrale bis zum Einfamilienhaus, vom Schulbau bis zum Hochhaus, von der Stadtreparatur bis zur denkmalverträglichen Umnutzung. Das Ziel ist jeweils die passgenaue Lösung, ob für 3 Menschen oder für 3000.

Die Ausstellung All Scales thematisiert die unterschiedliche Körnung im Œuvre von JSWD und die damit verbundene Frage, welchen Grad an Vielfalt ein Architekturbüro dieser Größe heutzutage bearbeiten kann und muss, um im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Gestaltung erfolgreich zu sein. Das konsequente Ausloten dieser Pole veranschaulicht der Kiosk, den JSWD als experimentellen Bildträger in der Galerie platziert. Er stellt die gängige Architekturkommunikation in Frage und generiert einen niedrigschwelligen Zugang zu Bauten und Projekten, indem er Formate wie Postkarten, Zeitungen, Aushänge, Plakate, Souvenirs sowie Ess- und Trinkbares anbietet. Die Kombination des nicht nur in Köln systemrelevanten „Büdchens“ mit komplexen Fachinformationen verwandelt die Galerie in eine temporäre Kulisse des Informellen und Populären, die den größtmöglichen Kontrast zum White Cube sucht. Nicht zuletzt würdigt die Installation einen unverzichtbaren Baustein des Urbanen.

JSWD wurde 2000 von Jürgen Steffens, Olaf Drehsen und den Brüdern Konstantin und Frederik Jaspert in Köln gegründet. Zu ihren wichtigsten Projekten zählen der Thyssenkrupp Campus in Essen (2014), das Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel (2017) und das Neue Kesselhaus in Gelsenkirchen (2018).

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