Auf Grund der aktuellen ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Umbrüche steht das Bauwesen bekanntermaßen vor gewaltigen Herausforderungen. Angesichts deren Bedeutung möchte man meinen, dass die damit verbundenen Fragestellungen allseits präsent sind. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil der Fall: In großen Teilen der Gesellschaft herrschen Unkenntnis, Unverständnis bzw. im schlimmsten Fall Ignoranz. So wird weiterhin im großen Maßstab gebaut, werden Flächen und Rohstoffe verschwendet und fristet gute Architektur ein Nischendasein.
Um dem entgegenzuwirken engagieren sich etliche Kommunikationsspezialist*innen in vielen verschiedenen Formen und Formaten. Trotz vieler Erfolge ist deren Reichweite im Vergleich zur gesellschaftlichen Relevanz jedoch noch nicht ausreichend. Es stellt sich deshalb die Frage, wie eine größere Öffentlichkeit für die aktuellen Belange des Bauens sensibilisiert werden kann.
Mögliche Antworten sucht der „Baukultur-Treff“ als neues Format der Bundesstiftung Baukultur. Bei der Auftaktveranstaltung – einem Gemeinschaftsprojekt der Architektur Galerie Berlin mit der Bundesstiftung Baukultur – werden Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen über ihre Ziele, Programme und offenen Punkte berichten und mögliche gemeinsame Strategien herausarbeiten. Die Veranstaltung ist ein „Bürgersteig-Salon“ mit dem Ziel auch mit Nichtfachleuten, Passanten etc. ins Gespräch kommen.
Begrüßung:
Ulrich Müller (Architektur Galerie Berlin)
Reiner Nagel (Bundesstiftung Baukultur)
Teilnehmer*innen:
TBA
Moderation:
Leonie Ederer (Bundesstiftung Baukultur)
Amina Ghisu (DBZ Deutsche BauZeitschrift)